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Anhydrit-Estrich

Der Anhydrit-Estrich erfreut sich schon seit einigen Jahren einer stetig wachsenden Beliebtheit, weil er zahlreiche Vorteile zu bieten hat. Er hat eine sehr geringe Bauzeit, was bedeutet, dass er sehr schnell begangen und belastet werden kann. Außerdem ist er ökonomisch und biologisch absolut unbedenklich, was ja heutzutage auch eine sehr wichtige Rolle spielt.

Besonders gut eignet sich dieser Estrich zum Einsatz als Wärmeestrich, weil er Wärme sehr gut speichert und leitet. Er ist zudem auch nicht brennbar, was für diese Verwendung natürlich auch von Bedeutung ist. Bereits nach sieben bis zehn Tagen kann mit der Aufheizung begonnen werden, was bei anderen Arten von Estrich wesentlich länger dauern kann.

Nicht verwenden kann man den Anhydrit-Estrich im Außenbereich, denn er ist sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit. Für Nassräume kann er daher natürlich ebenfalls nicht verwendet werden. Ebenso ist er ungeeignet als Nutz Estrich ohne Belag und als Verbund Estrich bei Dampf-Diffusion aus dem Untergrund.

Anhydrit-Estrich besteht aus Wasser, Sandkies und Anhydrit-Binder, durch den dieser Estrich auch seinen Namen bekommen hat. Angeboten wird dieser Estrich in vier verschiedenen Festigkeitsklassen, die man bei der Auswahl berücksichtigen muss. Die gängigste Festigkeitsklasse im Wohnungsbau ist dabei AE20.